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Face-Lifting

Wenn in der männlichen Kopfhaut eine hohe Konzentration von DHT (Dihydrotestosteron) vorhanden ist und gleichzeitig eine genetische Prädisposition für die Überempfindlichkeit der Haarfollikel, also der Haarwurzeln, vorliegt, so wird die natürliche Wachstumsphase der Haare erheblich verkürzt.

Ein von Alopecia androgenetica (genetisch bedingter Haarausfall) betroffener Mann hat dementsprechend nicht eine zu geringe Anzahl von Haarfollikeln, vielmehr ist die Wachstumsphase der Haare derart verkürzt, dass diese Haare kaum oder gar nicht mehr sichtbar in Erscheinung treten. Von einer DHT-Überempfindlichkeit betroffene Haarwurzeln verkümmern so nach und nach und ermöglichen ab einem gewissen Zeitpunkt gar keinen Haarwuchs mehr.

 

schrumpfende Haarfollikel

langsam schrumpfende Haarfollikel –> dünnere Follikel / Haare

–> kleine Haarfollikel die kein Haarwachstum mehr ermöglichen

 

Unabhängig von der genetischen Prädisposition ist das männliche Kopfhaar im Bereich des Nackens und des Haarkranzes am Hinterkopf generell unempfindlich gegen die schädigende Wirkung des Hormons DHT. Aus diesem Grund wird bei einer Haartransplantation auf Haarwurzeln aus diesen Regionen der Kopfhaut zurück gegriffen, denn auch nach einer Transplantation auf den Oberkopf behalten diese Haarfollikel ihre genetische Unempfindlichkeit gegenüber DHT bei und bringen so auch auf dem Oberkopf gesunde Haare hervor.

 

Kann und sollte der DHT-Spiegel medikamentös beeinflusst werden?

Wie alle Hormone im menschlichen Körper erfüllt auch das DHT, eine Umwandlungsform des Basis-Hormons Testosteron, natürlich wichtige Funktionen und darf nicht auf seinen als negativ empfundenen Einfluss auf die Haarwurzeln reduziert werden: DHT spielt eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung vom männlichen Embryo zum Fötus und hat auch später, vor allem in der Pubertät, wichtige Steuerungsfunktionen.

Ob und welche hormonellen Funktionen das DHT auch nach der Pubertät noch erfüllt, konnte trotz intensiver medizinischer Forschung noch nicht abschließend geklärt werden. Aus diesem Grund ist die medikamentöse Behandlung von genetisch bedingtem Haarausfall mit Hilfe von DHT-Hemmern und DHT-Blockern noch mit Vorsicht zu genießen, da schädliche Wechsel- oder Nebenwirkungen durch diese aus medizinischer Sicht an sich unnötige Medikation, bisher nicht auszuschließen sind.

 

DHT-Hemmer / DHT-Blocker

DHT-Hemmer / DHT-Blocker

 

Unabhängig davon erzielt die Behandlung mit Mitteln, die Einfluss auf die DHT-Produktion oder den DHT-Spiegel haben, durchaus hervorragende optische Ergebnisse und verhindert das Fortschreiten des Haarausfalls. Allerdings wird der Haarausfall dabei nur so lange aufgehalten, wie auch tatsächlich das entsprechende Medikament eingenommen wird. Falls das Medikament abgesetzt wird, stellt sich in der Regel innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes wieder der natürliche Fortgang des Haarausfalls ein. Um dies sicher zu verhindern, wäre eine lebenslange Hormon-Behandlung nötig, die den DHT-Wert im Bereich der Kopfhaut konstant niedrig hält.

Dass ein solch dauerhafter Eingriff in den Hormonhaushalt des Körpers aus rein kosmetischen Gründen nicht wirklich empfehlenswert ist, leuchtet sicher auch medizinischen Laien ein. Wenn der vom Haarausfall Betroffene unter dem optischen Ergebnis der ausfallenden Haare tatsächlich subjektiv so sehr leidet, dass er sich genötigt sieht, etwas Dauerhaftes dagegen zu unternehmen, so bietet sich momentan als einzige sinnvolle Alternative zur medikamentösen Behandlung eine operative Haartransplantation an.

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